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eutecma-Experteninterview in IPI, Teil 4:

„Wie passive Kühlsysteme flexibler, preiseffizienter und umweltfreundlicher werden“:

Die aktuelle Ausgabe des Branchenmagazins IPI International Pharmaceutical Industry widmet sich in einem Schwerpunktspecial dem Transport temperatursensibler Pharmazeutika in der Cold Chain Logistik. In dieser ausgesuchten Expertenrunde wurde auch unser Vertriebschef, Sven Rölle, ausführlich befragt.

Hier finden Sie das komplette Interview in englischer Sprache in IPI. Das Experteninterview im deutschen Wortlaut bringen wir hier in 4 Teilen.

Der vierte und letzte Teil beschäftigt sich mit Klimakammern und Digital Cargo.

Mehr und mehr werden Klimakammern eingesetzt, um dynamische Temperaturprofile und die relative Feuchte der zu transportierenden Güter bei Umgebungstemperaturen zwischen -80°C und +80°C zu simulieren und zu dokumentieren. Wie berechnen Klimakammern mit Hilfe von Transportkalendern die Außentemperaturen von Hunderten von Transportverbindungen? Wie entstehen dadurch Systemverpackungen, die auch den härtesten Bedingungen standhalten?
Wir leisten uns in der Tat sogar drei Klimakammern, in denen wir sowohl eigene Produktentwicklungen als auch individuell entwickelte Verpackungslösungen verschiedenen Stresstests unterziehen und für den Kunden qualifizieren können. Dabei arbeiten wir mit empirischen Daten des Deutschen Wetterdienstes, die in einen Transportkalender eingespeist werden. Mit dessen Hilfe berechnen wir die Außentemperaturverläufe hunderter Transportverbindungen. Dabei wird stets der Worst Case zugrunde gelegt und in der Klimakammer abgeprüft, so dass es einen Extrapuffer an Sicherheit gibt. Platzdruck-, Berstdruck- und Falltestmessungen stellen zudem sicher, dass die Systemverpackungen selbst den härtesten Belastungen standhalten. Wir verstehen die Klimakammerprüfung als wertvolles Add-on, das den eutecma-Kunden ein Plus an Sicherheit verschaffen soll.
Der Begriff "Digital Cargo“ ist zu einem Schlagwort in der Branche geworden, aber die öffentliche Kenntnis darüber scheint begrenzt zu sein. Könnten Sie erklären, was 'Digitale Fracht' ist und wie das aus Ihrer Sicht die Pharma-Kühllogistik verändert?
Als Produzent und Entwickler von intelligenten, passiven Kühlsystemen konzentrieren wir uns auf den Abschnitt der Supply Chain, die sich mit dem Transport und der Fracht von temperatursensibler Fracht auseinandersetzt. Ob Pharmazeutika, Food oder Gebrauchsgüter – einer der absoluten Megatrends ist die Individualisierung von Produkten und auch in unserer Branche sehen wir dafür hervorragende Chancen. Wenn heute Sendungen von A nach B verschickt werden, passiert das in einem statischen System. Was aber wäre, wenn jede Sendung in Zukunft nicht mehr repräsentativ als Einzelfall eines angenommenen Prozesses betrachtet würde? Sondern als höchst individuelle Sendung, die individuellen Einflüssen unterworfen und damit auch individuell auszustatten ist? Dann würde die Produktsicherheit optimiert werden können, so dass Temperaturausreißer und in der Folge wirtschaftliche Lieferausfälle nahezu ausgeschlossen wären. Für die Patientensicherheit und eine gut „geölte“ Supply Chain wäre diese Verwirklichung dieser Vision, metaphorisch gesprochen, der Stein der Weisen. Hier alleine liegt ein großes Potenzial und als eutecma sind wir dabei, dieses zu erschließen.
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